Ihr kommt an eurem Club an, der Veranstalter sieht
genervt aus und meint nur "Wo bleibt ihr? 16 Uhr war Get
in! Backline ausladen und Soundcheck. 18 Uhr ist
Catering!" und ihr versteht nur Bahnhof???? Ein klarer
Fall für unser Backline ABC...
Bedeutung für eine Standard
Gitarrenbox mit 4 12 Zoll Lautsprechern.
Beliebte Modelle sind dabei die Marshall 1960A
oder die Mesa Boogie Rectifier Standard.
Digitales Nachempfinden der
Klangeigenschaften von Gitarren- bzw.
Bass-Verstärkern. Amp-Modeler treten meist in
Form von Verstärker oder Preamps auf. Öfters
nun auch als Bestandteil von Multieffekten
oder auch als Plugin für Audiosequenzer.
Bekanntester Hersteller ist wohl Line6.
Unter Backline versteht man bei
eurer Band die Instrumente wie Gitarren,
Bässe, Keyboards, Schlagzeug, sowie die
Verstärker, Effekte und das gesamte Zubehör
von euch selber. Im Normalfall (je nach Größe
einer Band, bzw. Größe der Veranstaltung)
gehören PA, Mikrofone und Kabel nicht dazu.
Ein Koffer aus Holz, Kunststoff
oder Aluminium, das die passenden Maße für ein
Instrument, Verstärker o.ä. hat. Oft verwendet
sind die genormten Cases (Racks), die eine
Breite von 19 Zoll haben, links und rechts
eine Schiene mit Muttern, um Geräte im 19"
Format rein zu schrauben.
Ein Gerät, über das sich
Instrumente mit niedrigem Ausgangspegel, wie
z.B. eine Gitarre oder ein Baß, direkt an den
Mic-Eingang eines Mischpults anschließen
lassen. Desweiteren wird das Signal von
unsymmetrisch zu symmetrisch umgewandelt, um
Brummen und Einstreuungen vorzubeugen.
In-Ear Monitoring ist eine
Alternative zu den klassischen
Monitorlautsprecher. Euch werden hierbei über
sehr kleine, möglichst dem jeweiligen Ohr
angepasste, Kopfhörer mit dem Monitorsignal
versorgt. Die Signalübertragung erfolgt fast
ausschliesslich über Funksysteme, sodass ihr
nur einen Taschenempfänger bei euch tragen
müsst. Dadurch wird es auf der Bühne sehr viel
leiser und die Signale eurer Instrumente
stören sich weniger.
Ein Kabel, mit mehreren
Leitungen, das verschiedene Signale getrennt
überträgt, aber dennoch in einem Mantel
zusammenfaßt. Multicores werden besonders im
Livebetrieb dazu benutzt, viele Signale
gleichzeitig von und zur Bühne zu führen.
Speziell ausgestatteter Bus,
für Bands, Prominente und alle, die schnell
(über Nacht) an einen anderen Ort müssen.
Meistens sind Nightliner ausgestattet mit
Betten, Toilette, Sitzecken, kleiner
Küchennische und Fernseher, CD-Spieler und
Spielekonsolen, um dem oft langwierigen
Aufenthalt im Bus etwas Abwechslung zu bieten.
Ein Roadie (Abkürzung für
Roadmanager) ist ein Helfer für den
Live-Auftritt eurer Band. Er ist für den
Transport, den Auf- und Abbau der
Musikinstrumente und Verstärker zuständig.
Ein Roadie ist mehr als nur ein Handlanger, würde den vielfältigen Aufgaben, die er zu erfüllen hat, nicht gerecht werden. Vielmehr muss der Roadie in der Lage sein, sich in einer ganzen Reihe von Berufsbildern qualifiziert zurecht zu finden: Er muss beispielsweise Elektriker, Statiker, Dekorateur, Instrumentenbauer, Schreiner, Metallbauer, Spediteur etc. in einer Person sein.
Besonderes Augenmerk sollte man auf Roadies legen, die während des Konzertes den korrekten Ablauf der Show koordinieren. So fallen während der Show folgende Aufgaben an: Gitarren/Bässe wechseln, Gitarren/Bässe stimmen und Saiten wechseln, Mikros ausrichten/wieder hinstellen, Getränke bringen, Fans von der Bühne werfen ;-). Alles in allem müsst ihr eurem Roadie zu 100% vertrauen, wenn er solche Aufgaben übernehmen soll!!
4 12er
Bedeutung für eine Standard
Gitarrenbox mit 4 12 Zoll Lautsprechern.
Beliebte Modelle sind dabei die Marshall 1960A
oder die Mesa Boogie Rectifier Standard.
8 mal 10er
Bedeutung für eine Bassbox mit 8 10 Zoll
Lautsprechern
Amp Modeling
Backdrop
Ist ein Stofftuch oder eine Kunststoffplane, die am
hinteren Ende der Bühne aufgehängt wird. Dort ist
meistens euer Bandname oder Logo abgebildet.
Achtung: sobald eine Veranstaltung größer wird und von professionellen Techniker betreut wird, werden Backdrops verlangt, die schwer entflammbar, bzw. imprägniert sind.
Achtung: sobald eine Veranstaltung größer wird und von professionellen Techniker betreut wird, werden Backdrops verlangt, die schwer entflammbar, bzw. imprägniert sind.
Backline
Unter Backline versteht man bei
eurer Band die Instrumente wie Gitarren,
Bässe, Keyboards, Schlagzeug, sowie die
Verstärker, Effekte und das gesamte Zubehör
von euch selber. Im Normalfall (je nach Größe
einer Band, bzw. Größe der Veranstaltung)
gehören PA, Mikrofone und Kabel nicht dazu.
Backliner
siehe Roadie
Backstage
bezeichnet den räumlichen Bereich bei
Konzerten/Veranstaltungen, der nur für die Musiker,
das Personal und besonders Berechtigte (VIPs)
zugänglich ist.
Häufig werden so genannte Backstage-Pässe ausgegeben, die euch den Zugang zum Backstage genehmigen.
Häufig werden so genannte Backstage-Pässe ausgegeben, die euch den Zugang zum Backstage genehmigen.
Case / Hardcase / Rack
Ein Koffer aus Holz, Kunststoff
oder Aluminium, das die passenden Maße für ein
Instrument, Verstärker o.ä. hat. Oft verwendet
sind die genormten Cases (Racks), die eine
Breite von 19 Zoll haben, links und rechts
eine Schiene mit Muttern, um Geräte im 19"
Format rein zu schrauben.
Catering
bedeutet nichts anderes als eure Verpflegung an eurem
Konzert. Ob es und was es als Catering gibt, solltet
ihr unbedingt vor der Veranstaltung abklären
(Vegetarier an Bord?). Desweiteren solltet ihr
abklären, wer das Catering bezahlt, nicht, dass die
Pizzabestellung von eurer Gage abgezogen wird...
Curfew
ist der Zeitpunkt der Abreise, d.h. alles sollte
geladen und alle Musiker vor Ort sein.
dB Dezibel
Verhältnis zwischen zwei Spannungen oder
Signalpegeln. Eine Änderung um +6dB entspricht einer
Verdopplung der vom menschlichen Ohr empfundenen
Lautstärke. 0dB bedeutet, daß sich der Pegel nicht
verändert.
DI Box
Ein Gerät, über das sich
Instrumente mit niedrigem Ausgangspegel, wie
z.B. eine Gitarre oder ein Baß, direkt an den
Mic-Eingang eines Mischpults anschließen
lassen. Desweiteren wird das Signal von
unsymmetrisch zu symmetrisch umgewandelt, um
Brummen und Einstreuungen vorzubeugen.
Drum Fill
Drum Fills sind eine spezielle Art des
Monitorlautsprechers, sie sind besonders kraftvoll
und laut, damit euer Drummer ( Schlagzeuger) sich
selber gut hören kann. Da die Lautstärke des
Schlagzeugs schon sehr laut ist, muss der Drum Fill
besonders laut sein, um dennoch den Gesang laut genug
zu übertragen. Eine Alternative dazu stellt das
In-Ear-Monitoring dar.
Feedback (Rückkopplung)
Rückführung des Ausgangssignals auf den Eingang eines
Übertragungssystems. Die als Pfeifton hörbare,
akustische Rückkopplung entsteht, wenn ein von
Lautsprechern ausgegebenes Signal von Mikrofonen
aufgenommen, verstärkt und erneut aufgenommen wird.
Sie kann eine Beschädigung von Verstärkern und
Lautsprechern verursachen. Also nie Mikrofon in eure
Monitorbox heben!
FOH ( Front of house)
Im Livebetrieb versteht man unter FOH den Platz der
Regie. Also der Platz, an dem die Licht- und Tonpulte
stehen.
Gaffa (Tape)
extrem festes, stark klebendes, aber von Hand
reißbares Klebeband. Durch die einfache Handhabung
und werkzeuglose Trennbarkeit hat es sich besonders
bei Bühnenarbeitern zur schnellen Fixierung von
Kabeln und ähnlichen Arbeiten bestens bewährt.
Gage
Honorar/Geld, das ihr für das Konzert bekommt.
Verschiedene Gagen-Regelungen wären: feste Gage,
prozentuale Eintrittsbeteiligung, feste Gage plus ,-€
pro zahlender Gast, usw.
Lasst euch nie auf Aussagen wie "Wenns gut läuft, geb ich euch mehr" ein...
Lasst euch nie auf Aussagen wie "Wenns gut läuft, geb ich euch mehr" ein...
Get-In
Zeitpunkt der Ankunft am Club/der Halle, d.h. der
Clubbesitzer/Veranstalter sollte da sein, Techniker
und alle, die ihr von Anfang an braucht.
Gig
= Konzert
Headliner
Früher einmal die Band, die als letztes spielt. Heute
eher die Band, die zur besten Zeit spielt und
weswegen die Fans auch kommen. Sozusagen das
Aushängeschild des Abends, der Haupt-Act.
In Ear Monitoring
Line Up
1. Besetzung eurer Band
2. Reihenfolge der Bands bei einer Show
2. Reihenfolge der Bands bei einer Show
Merch(andising)
Unter Merchandising versteht man alles, was ihr an
einem Konzert oder auf eurer Homepage verkauft. Das
sind CD's, T-Shirts, Pullis, Sticker, Buttons,
Cappies usw. Ein "Mercher" ist dann logischerweise
der, der während der Show euren Merchstand betreut.
Monitor Lautsprecher ( Monitor)
Oder kurz: Monitor. Leistungsstarker Lautsprecher,
der auf der Bühne vor euch steht, damit ihr euch
hört. Er wird auch "Wedge" genannt.
Multicore
Ein Kabel, mit mehreren
Leitungen, das verschiedene Signale getrennt
überträgt, aber dennoch in einem Mantel
zusammenfaßt. Multicores werden besonders im
Livebetrieb dazu benutzt, viele Signale
gleichzeitig von und zur Bühne zu führen.
Nightliner
Speziell ausgestatteter Bus,
für Bands, Prominente und alle, die schnell
(über Nacht) an einen anderen Ort müssen.
Meistens sind Nightliner ausgestattet mit
Betten, Toilette, Sitzecken, kleiner
Küchennische und Fernseher, CD-Spieler und
Spielekonsolen, um dem oft langwierigen
Aufenthalt im Bus etwas Abwechslung zu bieten.
Opener
Die Band, die am Abend als erstes spielt. Meistens
die unangenehmste Zeit zu spielen, da noch nicht
viele Gäste da sind, oft aber auch vorteilhaft, da
man davor direkt Soundcheck hatte und alles passt...
Phantomspannung
Umschreibung für die Spannung, die zum Betrieb von
Kondensatormikrofonen bzw. aktiven DI-Boxen notwendig
ist, da sie die internen Verstärkerschaltkreise mit
Strom versorgt und damit den Einsatz von Batterien
überflüssig macht. ( Meistens + 48V)
Riser (Drumriser)
Bühnenpodest für den Drummer. Meist aus 2-3
Bühnenelementen (á 2x1m) zusammengestellt, oft auch
aus Holzpaletten gezimmert.
Roadie
Ein Roadie (Abkürzung für
Roadmanager) ist ein Helfer für den
Live-Auftritt eurer Band. Er ist für den
Transport, den Auf- und Abbau der
Musikinstrumente und Verstärker zuständig.
Ein Roadie ist mehr als nur ein Handlanger, würde den vielfältigen Aufgaben, die er zu erfüllen hat, nicht gerecht werden. Vielmehr muss der Roadie in der Lage sein, sich in einer ganzen Reihe von Berufsbildern qualifiziert zurecht zu finden: Er muss beispielsweise Elektriker, Statiker, Dekorateur, Instrumentenbauer, Schreiner, Metallbauer, Spediteur etc. in einer Person sein.
Besonderes Augenmerk sollte man auf Roadies legen, die während des Konzertes den korrekten Ablauf der Show koordinieren. So fallen während der Show folgende Aufgaben an: Gitarren/Bässe wechseln, Gitarren/Bässe stimmen und Saiten wechseln, Mikros ausrichten/wieder hinstellen, Getränke bringen, Fans von der Bühne werfen ;-). Alles in allem müsst ihr eurem Roadie zu 100% vertrauen, wenn er solche Aufgaben übernehmen soll!!
Running order
Ablauf des Konzertabends von "Get in" über "Showtime"
bis "Curfew".
Setlist
ein gedruckter, oder per Hand geschrieber Ablauf der
Songs
Sharing
bedeutet im Normalfall das Teilen/Mitbenutzen der
Backline. In kleinen Clubs ist es oft nicht möglich,
dass jede Band seine komplette Backline auf die Bühne
stellt, bzw. manchen Bands ist es oft nicht möglich,
aufgrund langer Anfahrtswege, die komplette Backline
mit zu nehmen. Deswegen klärt man ab, meistens per
Mail oder Telefon, welche Band, was stellt. Kurz:
Sharing!
Showtime / Stagetime
Die Uhrzeit, in der ihr eure Show spielt.
Side Fill
Side Fill ist eine besondere Art der
Monitorlautsprecher. Auf sehr grossen Bühnen wird ein
Side Fill benutzt, um die Seiten der Bühne ebenfalls
zu beschallen, damit sich die Musiker überall hören
können und die Beschallung gleichmäßiger ist.
Soundcheck
Ist meistens Nachmittags kurz nach dem Get in. Dient
dazu, euch und eurem Mischer ein Bild davon zu
machen, wie der Club/Halle klingt, wie die Aufteilung
der Bühne ist, die einzelnen Signale der Instrumente
zu prüfen und 1-2 Songs an zu spielen. Danach wird
meistens wieder abgebaut und der Mischer notiert sich
die Einstellungen des Mischpultes auf seinem
Tracksheet. Im Normalfall hat die Band, die als
letzter spielt, als erster Soundcheck. Danach gehts
in umgekehrter Line-up Reihenfolge weiter. Somit hat
die Band, die als erstes spielt, als letztes
Soundcheck, damit die ihre Backline bis zu Showtime
stehen lassen können.
Stagebox
Die Stagebox kommt auf der Bühne zum Einsatz. Es ist
das Ende des Multicore Kabels, hier werden alle
Signale aus Instrumenten, Verstärkern, Mikrofonen und
usw. eingesteckt, um sie zum Mischpult zu übertragen.
Meistens handelt es sich um eine Metallbox mit 16- 40
XLR Buchsen. Hierüber können vom Mischpult auch
Signale für die Monitore und PA übertragen werden.
Stagehand
Dabei handelt es sich oft um Arbeitskräfte, die nicht
mit der Band auf Tour gehen, sondern am jeweiligen
Auftrittsort vom Veranstalter gestellt werden.
Symmetrisch
Derjenige, der den Auf- und Abbau, Ablauf und die
komplette Koordination auf der Bühne übernimmt. Er
hat auch den Kontakt zum Techniker an der FOH.
Talkback
Erlaubt eurem Mischer, per Mikrofon vom Mischpult aus
mit euch Kontakt auf der Bühne aufzunehmen. Die
Funktion beinhaltet häufig ein im Mischpult
integriertes Mikrofon und/oder verschiedene
Routing-Optionen sowie einen Lautstärkeregler.
Technical Rider
Eine Liste für den Veranstalter mit euren technischen
Forderungen für das Konzert und technischen Angaben
zu eurem Equipment.
Dort schreibt ihr bspw. drauf, wie viel Gitarrenamps ihr habt und wie viel Gesänge. Hat euer Drummer 2 oder 3 Toms? Braucht ihr einen Mischer oder habt ihr einen eigenen Techniker dabei? Hat euer Bassamp einen DI-Out oder wird eine DI-Box benötigt? Ebenso sollte auf einem Technical Rider stehen, wie groß die PA-Anlage sein sollte, wie viel Kanäle euer Technniker am Pult braucht, welche Mikros er bevorzugt, wie viel und welche Kompressoren... Diese Liste sollte dem Veranstalter vor eurem Konzert (nicht 2 Stunden vorher...) gegeben werden, dass dieser dem entsprechend alles besorgen kann (oder auch nicht...).
Dort schreibt ihr bspw. drauf, wie viel Gitarrenamps ihr habt und wie viel Gesänge. Hat euer Drummer 2 oder 3 Toms? Braucht ihr einen Mischer oder habt ihr einen eigenen Techniker dabei? Hat euer Bassamp einen DI-Out oder wird eine DI-Box benötigt? Ebenso sollte auf einem Technical Rider stehen, wie groß die PA-Anlage sein sollte, wie viel Kanäle euer Technniker am Pult braucht, welche Mikros er bevorzugt, wie viel und welche Kompressoren... Diese Liste sollte dem Veranstalter vor eurem Konzert (nicht 2 Stunden vorher...) gegeben werden, dass dieser dem entsprechend alles besorgen kann (oder auch nicht...).
Tracksheet
Ein Art Tabelle für den Mischer, der sich dort seine
Einstellungen für die einzelnen Kanäle notieren kann,
da diese nach dem Soundcheck von anderen Technikern
wieder verstellt werden.
Venue
= Veranstaltungsort
